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Unsere Nahrung hat einen großen Einfluss auf den Zustand, die Funktionen und Fähigkeiten unseres Körpers. Es gibt da ein paar wichtige Prinzipien, an die wir uns erinnern sollten:

 

  • Wie wir essen ist genauso wichtig wie das, was wir zu uns nehmen.
  • Innere Ruhe, die richtigen Essgewohnheiten und genügend Zeit und Platz zum Essen sind ebenso wichtig wie die Beschaffenheit der Nahrung selbst. Das bedeutet nicht, dass wir aus unserer Ernährung unbedingt eine Wissenschaft machen müssen. Schon kleine Babys, deren Instinkte noch intakt sind, entscheiden sich automatisch für die richtige Kombination von Nährstoffen, wenn man ihnen eine Auswahl an Nahrungsmitteln anbietet.
  • In früheren Zeiten richteten die Menschen sich bei ihrer Ernährung nach dem Angebot der Jahreszeit. Sie aßen das, was gerade frisch war, ohne chemische Zusätze, Konservierungsmittel oder industrielle Verarbeitung. Der Prozess der Verarbeitung, dem viele Nahrungsmittel heutzutage unterzogen werden – all die Konservierungs-, Farb- und Süßstoffe, die sie enthalten -, dient nur dem kommerziellen Zweck, den Profit zu erhöhen. Ob diese ganze Verarbeitung die Qualität der Nahrung verbessert oder verschlechtert, diese Diskussion bleibt kontrovers, denn die Studien widersprechen sich. (Die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen hängen davon ab, wer sie finanziert.) Die meisten objektiven Ernährungswissenschaftler raten zu frischen, unbehandelten, der Jahreszeit entsprechenden Nahrungsmitteln, die aus Region kommen – diese enthalten am meisten Lebenskraft. Studieren Sie die Literatur und… vertrauen Sie vor allem auf Ihren Instinkt.
  • Es gibt viele Experten, die eine Menge über Ernährung wissen, aber wenn es um Ihren eigenen Körper geht, sind Sie der Experte. Manche „gute Nahrungsmittel“ wie Vollkornweizenbrot sind für Sie vielleicht nicht gut, wenn Sie zum Beispiel gegen Vollkornweizen (oder Weizengluten) allergisch sind.
  • Viele Menschen müssen Ihren Körper erst wieder in Form bringen, weil sie dazu neigen, zu viel von dem zu essen, was ihr Organismus gar nicht braucht, und dafür zu wenig von dem zu sich nehmen, was er benötigt.
  • Nehmen Sie den Unterschied wahr zwischen dem, was sie sich wünschen, und dem, was sie brauchen. Achten Sie nicht nur darauf, wie das, was Sie essen, schmeckt, sondern nehmen Sie auch wahr, was Sie sich nach dem Essen fühlen.
  • Viele Sportler, Tänzer stellen fest, dass es ihnen besser geht, wenn sie weniger Fleisch essen, weniger tierisches Eiweiß – sie fühlen sich leichter und haben mehr Ausdauer. Die Vorstellung, das Sportler (oder andere Menschen) „viel Eiweiß“ brauchen, ist ohnehin ein Hirngespinst. In unserem Land sind alle Erkrankungen die mit Proteinen zusammenhängen, auf zu viel Eiweiß in der Ernährung zurückführen und nicht auf zu wenig. Wenn Sie genug Kalorien und eine ausgewogene Auswahl an Nahrungsmitteln zu sich nehmen, wird Ihr Körper genug Proteine bekommen. Die weltbesten Sportler haben schließlich begriffen, dass ihnen eine normale Ernährung mit einer ausgewogenen Mischung aus Vollkornprodukten, Gemüse und Obst ausreichend Energie zum Gewinnen gibt – im Sport und im Leben.
© Dan Millman

 

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