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 Tipps für die Tänzer

1. Das Fehlen eines vollwertigen Fundaments (Basics), welches einen starken Impuls zur Entwicklung eines eigenen Stils und zum Verständnis der Eigenarten.

2. Das Festbeißen an Grundprinzipen ohne sie im eigenen Stil weiterzuentwickeln. (Es ist unbedingt notwendig, die Grundprinzipien ständig weiterzuentwickeln und dabei die Techniken und Schritte zu perfektionieren. Die Grundlagen dürfen Sie keinesfalls schleifen lassen).

3. Die fehlende Gewohnheit, die Tanzschritte emotional aufzufüllen, führt meistens dazu, dass andere Tänzer kopiert werden, da sich das Gelernte plötzlich unpassend und unästhetisch anfühlt.

4. Ein zu starker Stil-Mix. Es ist störend, wenn ein Tänzer, der noch keine langjährige Erfahrung hat, sein Körpergefühl verliert und sich dann von einem Stil zum anderen „tanzt“, ohne sich dabei selbst weiterzuentwickeln.
5. Das Festbeißen an Battles ist genauso schädlich wie Angst vor ihnen – das führt zu der Entstehung einer einseitigen Technik, die selten längerfristig erprobt ist.

6. Die fehlende Teamarbeit oder ausbleibende Trainings mit anderen Tänzern verlangsamen die Weiterentwicklung beinahe um das Doppelte.

7. Die Instabilität der Praktik. Bemühe dich um ein stabiles und regelmäßiges Training. Jeden Tag 1 Stunde zu trainieren ist besser als ein wöchentliches Training über 4 Stunden.

8. Große Erwartungen. Sie sind nicht nur schädlich, sondern sogar gefährlich für deine Entwicklung. Alles braucht seine Zeit. Du musst Dich selbst nicht zu sehr antreiben. Wenn du die Grundlagen und Schritte nicht ausreichend verinnerlicht hast, verschwendest du insgesamt nur noch mehr Zeit. Erwarte keine großen Resultate, sondern mach es einfach.

9. Ein schlechtes Verständnis davon, womit du dich beschäftigst. Je besser du die Geschichte und die Philosophie des Stils (Bboying, HipHop) verstehst, mit dem du dich beschäftigst, desto stabiler und schneller entwickelst du dich! Und merke dir folgendes: lieber 15 Jahre stabil und kontinuierlich tanzen, als sich in 3-4 Jahren durch das Training zu kämpfen und es dann mit Traumata und Enttäuschungen wegen einiger verlorener Battles hinzuschmeißen.


 

3 KOMMENTARE

  1. 10. Äußerungen von Mitmenschen

    „Das ist aber schwer! Stell dir das nicht so einfach vor!“ (Meine Mutter als ich mit Breakdance angefangen bin“

    „Lass das lieber! Das ist nicht gut für die Beine!“

    „Reißen da nicht die Bänder durch?“

    (Meine Großmutter und mein Cousin als ich den Spagat geübt habe)

    „Wischt du schon wieder den Boden?“ (Mein Vater als ich den Backspin geübt habe)
    „Coladosenaufheber“
    „WAS MACHST DU DENN DA?“

    „Das ist nichts für dich. Du bist doch ein Mächen!“
    „Tut das nicht weh????“
    – „Nein, überhaußt nicht.“
    „Sieht aber so aus.“

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