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 Können diese meine Gesundheit gefährden?

Ja, das könnte der Fall sein. Mittlerweile sind Energy Drinks mit den unterschiedlichsten Inhaltsstoffen auf dem Markt. Die meisten Energy´s enthalten jedoch sehr viel Koffein und Zucker, oft auch pflanzliche Stoffe sowie Taurin. Welche Stoffe genau und in welcher Konzentration den Getränken beigemischt wurden, ist oft kaum ersichtlich. Ab und zu ein solches Getränk zu sich zu nehmen, stellt kein Problem dar. Das gilt besonders für Getränke, die ungefähr die gleiche Menge an Koffein enthalten wie ein oder zwei Tassen Kaffee und mit etwa der gleichen Menge Zucker versehen sind wie eine Dose Limonade. Leider sind in vielen dieser Getränke viel höhere Konzentrationen an Koffein und anderen Substanzen zu finden.

Aufpassen! Bei massivem Koffeingenuss kann es zu hohen Blutdruckwerten kommen. Manchmal wird sogar die Blutzufuhr zum Herzen beeinträchtigt.

Energydrinks: Leistungsfördernd oder ungesund?

„So pauschal lässt sich das nicht beantworten“, erklärt Uwe Schröder vom Institut für Sporternährung in Bad Nauheim. „Bei einigen Ausdauersportarten können sie den Körper mit zusätzlicher Energie beliefern“, so der Ernährungswissenschaftler. Allerdings nur, solange der Körper noch über ausreichend Flüssigkeit verfügt. Energydrinks sind hypertonische Getränke, sie verfügen also über eine höhere Konzentration als Blut. Sie entziehen dem Körper deshalb zusätzlich Flüssigkeit, damit er sie verarbeiten kann. Als Energielieferant eignen sie sich deshalb eher in Pausen, etwa an einem langen Turniertag. Beim Sport selbst erfrischt man sich effektiver mit Wasser oder verdünnten Säften.

Trotz der extravaganten Zutatenliste sind es zwei durchaus banale Substanzen, die in Energydrinks leistungsfördernd wirken: nämlich Zucker und Koffein. Zucker ist ein natürlicher Energielieferant für den Körper. Die aufputschende Wirkung von Koffein ist hinlänglich bekannt und wissenschaftlich gut nachgewiesen. Bei den meisten anderen Stoffen in Energydrinks fehlen dagegen wissenschaftliche Belege für einen stimulierenden Effekt. Im Grunde genommen wirken die Lifestyle-Getränke also nicht anders als eine Tasse Kaffee mit Zucker.

 

 

Nachteile von Energy Drinks

  • Erhöhung des Diabetes-Risikos aufgrund des hohen Zuckeranteils
  • fehlende wissenschaftliche Beweise hinsichtlich des genauen Zusammenwirkens einzelner Inhaltsstoffe (Taurin, Koffein etc.)
  • Nebenwirkungen durch das Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe
  • Konzentrierte Energy Drinks (sog. Energy Shots) können gemäß Gesundheitsexperten Schäden auslösen
  • Gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit Alkohol oder Sport
  • Der regelmäßige Konsum von Energy Drinks führt zu hohen Zahnschmelzbelastungen
  • negative Gesamtbewertungen in Öko-Tests
  • gemäß Verbraucherschützern sind Energy Drinks gefährliche Koffeinbomben
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor deutlichen Überschreitungen der Verzehrempfehlungen (Grenzwerte)
  • Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit Energy Drinks
  • mangelhafter Schutz für Kinder und Jugendliche (Kennzeichnungen, Höchstmengenangaben)

Was wollte ich zum Schluss sagen? Das zu einem gesunden und aktiven Leben voller Energie ausreichend Schlaf, regelmäßige sportliche Betätigung und eine gesunde Ernährung gehören. Denk bitte daran!

Leben voller Energie

 

Bonus-Video: Kann man von Energy Drinks sterben?

 

 

 

Der Artikel wurde erstellt mit der Hilfe von: www.apotheken-umschau.de / www.nutrition-worldwide.com / www.fid-gesundheitswissen.de

 

 

FÜR MEHR LEISTUNGSFÄHIGKEIT IM ALLTAG, IM BERUF UND BEIM SPORT

 

 

 

2 KOMMENTARE

  1. Gesund? Wer weiß heute denn schon noch was gesund ist?
    Energy Drinks kommen mir nicht ins Haus. Zucker/Kohlenhydrate sind mein Feind Nr.1 und warum sollte ich Chemikalien in mich hineinschütten, von denen ich nicht weiß, wie sie in meinem Körper wirken? Meine Ernährungsweise nennt sich Paleo und meine Energie beziehe ich aus Fetten. Fette sind längst nicht so launisch wie Kohlenhydrate und puschen den Insulinspiegel nicht. Durch Paleo habe ich noch mehr Energie zum tanzen.

    http://blog.paleosophie.de/2011/08/22/warum-zucker-nicht-gesund-sondern-giftig-ist-das-lustige-video-mit-der-bitteren-wahrheit/

  2. Die Liste an Nebenwirkungen, speziell bei Überdosierung sind hoch, einen Alarmismus muss man nicht verfallen, aber vom harmlosen „Saft“ zu sprechen wäre absurd. Der Jugendschutz greift im deutschsprachigen Raum überhaupt nicht, ist ja nicht mal geregelt. Möchte Lettland hier als Beispiel nennen und die Aktion von Foodwatch – vielleicht tut sich ja bald was:
    http://www.borsh.eu/2016/02/02/lettland-beschlie%C3%9Ft-verkaufsverbot-f%C3%BCr-energydrinks-an-jugendliche/

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