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Die Wurzeln des B-Boying (so wurde Breakdance ursprünglicherweise genannt) reichen bis nach 1969 zurück. Voraussetzung für die Entstehung des B-Boying war die durch Kriminalität geprägte sozio-ökonomische Lage der Ghettos von New York.

Der Tanz war eine Interpretation der Spannung und der Gewalt zwischen den städtischen Straßenbanden. Vorläufer des B-Boying war der nach James Browns Hit Get on the good foot benannte Good Foot Style. Die Tänzer ließen sich auf den Boden fallen, um sich dort zu drehen und passend zur Musik wieder hoch zu springen. Die spätere Bezeichnung B-Boys für die Tänzer – und somit B-Boying für den Tanz – soll auf den damals in New York sehr populären Kool DJ Herc zurückgehen, der die Tänzer B (wie Break)-Boys nannte, weil sie für ihre besonderen Aktionen die von den DJs ausgedehnten Instrumental-Breaks nutzten. Um 1976 formierten sich die ersten Tanzgruppen, wie bspw. die Zulu Kings oder die Rock Steady Crew.

Breakdance Geschichte

Zu diesem Zeitpunkt gewann der Battle als Wettbewerbsformat im B-Boying an Bedeutung. In einem Battle treten zwei Gruppen an, um gegeneinander zu tanzen. Der Battle ist heute fester Bestandteil des B-Boying.

Quelle: Wikipedia

Breakdance Geschichte in Deutschland

In Deutschland fing alles so an: Ende der 70er Anfang der 80er gab es das Pantomime Duo Shields & Jarnell. Diese tanzten sich in der Szene des Modernen Tanz weit nach oben. 1983/84 begeisterten die Jackson 5 mit Michael Jackson die Jugendlichen mit Ihrem Robotstyle und dem Moonwalk von Michael Jackson. Dieser wurde mit großem Interesse von den Jugendlichen auf den Schulhöfen und in großen Einkaufstraßen imitiert. Diesen Stil der Jacksons vermischte sich nach und nach mit ihren eigenen neuen Styles und Moves.

Breakdance wurde dann irgendwann, weil zu viele Leute auf öffentlichen Plätzen und Straßen tanzten, vom Staat verboten. Dies ließen sich die sogenannten Breaker aber nicht verbieten, sie taten was sie nicht lassen konnten.

Breakdance bekam ein größeres Ansehen, dies bemerkten auch die Politik und so wurde das Verbot wieder aufgehoben. Das war ein großer Schritt für diesen Modernen Tanz, der sich nicht vom Staat unterkriegen ließ.

Danach bildeten einige Tänzer Gruppen (Crews genannt) und immer mehr Menschen interessierten sich für den Breakdance. Als es dann Crews auf der ganzen Welt gab, überlegte man sich eine Meisterschaft unter den Besten des jeweiligen Landes zu veranstalten.

BOTY: Battle Of The Year wurde dieser Wettkampf genannt, es gibt eine nationale Ebene und einen internationalen Wettstreit. Erst werden die besten Crews aus einzelnen Städten gewählt, diese battlen dann gegeneinander im nationalen Battle of the year. Die Sieger haben sich nun zum internationalen BOTY qualifiziert, wer hier gewinnt ist für ein Jahr lang die beste Breakdance-Crew der Welt. Dieser Titel kann dann im nächsten Jahr natürlich verteidigt werden, sie müssen dann den oben genannten Weg nochmal gehen.

 

 

 

Bonus: The Pickaninnies (Edison – Dickson – Heise – 1894)

 

 

Breakdance 1940´s

 

 

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